Werben mit dem Selbstmord anderer funktioniert nicht
> Erst hat es VW ereilt, dann Audi und jetzt muss sich auch >Hyundai wegen eines makaberen viralen Videos verantworten, in dem ein Protagonist durch einen missglückten Selbstmord Produktvorteile kommunizieren sollte.
Nach dem >Appell einer Bloggerin auf Slate.com, deren Vater sich in einem Auto das Leben genommen hatte, hat Hyundai den Spot schnell gesperrt und sich bei der Bloggerin und allen Anderen Angehörigen von Selbstmordopfern entschuldigt.
Das Video wurde auf Youtube entfernt, ein Aufruf war nicht mehr möglich. Das Problem dabei: allen, die sich informieren wollen, steht die Quelle jetzt nicht mehr zur Verfügung. Denkt Hyundai.

Auf Slate.com >ist das Video noch zu sehen.
So einfach kann eine Publikation im Web eben nicht rückgängig gemacht werden. Und es kann sich dann eben eine Viralität entwickeln, die man so nicht haben möchte. Man nennt das dann Shitstorm.
Auf der >Hyundai UK Facebookseite taucht da der eine oder andere Kommentar auf. Bis jetzt ist aber noch alles ziemlich ruhig:

Goethe hat das im Zauberlehrling schon vorhergesehen:
„… Denn als Geister Ruft euch nur,
zu seinem Zwecke,
Erst hervor der alte Meister”.
So einfach ist das im Social Web nicht mehr. Ich bin mal gespannt, ob und wie oft das Video an verschiedenen Stellen im Web wieder auftauchen wird.
Urheber der Videos waren übrigens immer nicht autorisierte Externe, die das Video auf eigene Kosten produziert und publiziert haben sollen. So richtig glauben mag man das auch nicht ganz.



