1. Werben mit dem Selbstmord anderer funktioniert nicht

    > Erst hat es VW ereilt, dann Audi und jetzt muss sich auch >Hyundai wegen eines makaberen viralen Videos verantworten, in dem ein Protagonist durch einen missglückten Selbstmord Produktvorteile kommunizieren sollte.

    Nach dem >Appell einer Bloggerin auf Slate.com, deren Vater sich in einem Auto das Leben genommen hatte, hat Hyundai den Spot schnell gesperrt und sich bei der Bloggerin und allen Anderen Angehörigen von Selbstmordopfern entschuldigt.

    Das Video wurde auf Youtube entfernt, ein Aufruf war nicht mehr möglich. Das Problem dabei: allen, die sich informieren wollen, steht die Quelle jetzt nicht mehr zur Verfügung. Denkt Hyundai.

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    Auf Slate.com >ist das Video noch zu sehen.

    So einfach kann eine Publikation im Web eben nicht rückgängig gemacht werden. Und es kann sich dann eben eine Viralität entwickeln, die man so nicht haben möchte. Man nennt das dann Shitstorm.

    Auf der >Hyundai UK Facebookseite taucht da der eine oder andere Kommentar auf. Bis jetzt ist aber noch alles ziemlich ruhig:

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    Goethe hat das im Zauberlehrling schon vorhergesehen:

    „… Denn als Geister Ruft euch nur,
    zu seinem Zwecke,
    Erst hervor der alte Meister”.

    So einfach ist das im Social Web nicht mehr. Ich bin mal gespannt, ob und wie oft das Video an verschiedenen Stellen im Web wieder auftauchen wird.

    Urheber der Videos waren übrigens immer nicht autorisierte Externe, die das Video auf eigene Kosten produziert und publiziert haben sollen. So richtig glauben mag man das auch nicht ganz.

  2. Audi R6: To fast to flash?

    Die Kreativen von AlmapBBDO haben ein einfaches Ad entwickelt, das mit einer iPad Funktion arbeitet, die noch nicht jeder kennt: dem Screenshot.

    Wenn das Ad es schafft, dass die Betrachter zu Nutzern werden und mehrmals versuchen, den R6 zu shooten, wird zweierlei erreicht: die Produkteigenschaft “Speed” wird gelernt und starkes Engagement sorgt für Markenerinnerung. Beides ein Traum für die Marke.

    Eins ist nicht zu unterschätzen: die vielen Screenshots, die im Foto-Ordner des iPads liegen. Da liegt auch die einzige Optimierung, die ich mir für die Aktion wünschen würde: Zumindest bei den Screenshots, bei denen der R6 mittendrin ist, hätte eine Aufforderung zum Teilen in Facebook & Co. die Viralität der Kampagne meines Erachtens noch erhöht.

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    Wenn jemand ein gutes Beispiel für Online-Werbeformen findet & filmt, freue ich mich auf einen YouTube-Link zur Video-Datei an campaignwatch@cynapsis.de.

    (Quelle: digitalbuzzblog.com)

  3. Bei Klick: Double-Expand

    Eine schöne Lösung, dem Nutzer mit dem “more”-Button intuitiv klar zu machen, dass er weitere Infos direkt auf der Seite ansehen kann, ohne sich auf die Landingpage wegzuklicken.

    Die Entscheidung, den Expand in zwei Teile zu gliedern, involviert den Betrachter in die einzelnen Inhalte, ohne ihn zu überfordern.

    Eine schlechtere Lösung für einen Expand zeigt Omega mit seinem Astronauten-Masthead:

    Der Expandklick wirkt wie ein Klick zur Landingpage, im Expand ist der Klick zur Landingpage dann dafür sehr versteckt.

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  4. f-home: Facebook will seine Nutzer in den Mittelpunkt stellen, nicht seine App

    Was uneigennützig klingt, macht schon Sinn: ein Netzwerk besteht nun mal aus Menschen – und ihren Beziehungen untereinander. Und Software kann da nur Mittler sein. Allerdings hilft es sehr, wenn sie das gut, und das heißt vor allem “einfach”, macht.

    Logisch also, wenn man versucht, mit dem Betriebssystem des Smartphones zu verschmelzen und einfach im richtigen Augenblick mit seinen Funktionen präsent zu sein. Apple hat das mit Twitter umgekehrt versucht, indem es Twitter-Funktionen ins Mac- und iOS integriert hat.

    Wie wichtig die Mobile-Frage für Facebook ist, erklärt sich vor allem aus der Zeit, die ein Nutzer pro Monat für Facebook verwendet:

    Quelle: statista, comScore, J.P. Morgan

    Schon allein die Zahlen (785 Minuten Mobile- zu 320 Minuten Desktopnutzung im Monat) sind beeindruckend. Noch spannender ist allerdings IMHO der stetige Anstieg der Mobile- und die Reduzierung der Desktopnutzung innerhalb des Jahres März 2012 bis Februar 2013.

    Deshalb wundert es nicht, dass das Desktop-Layout sich im Look & Feel immer mehr an das der SmartPhone-App annähert. Wir dürfen gespannt sein, was Facebook sich ausdenkt, um die Monetarisierung der Mobile-Nutzungszeit voranzutreiben. Nutzer sind auf ihrem Smartphone bekanntlich wesentlich sensibler gegen zu viele Werbeeinblendungen. 

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    Wenn jemand ein gutes Beispiel für Online-Werbeformen findet & filmt, freue ich mich auf einen YouTube-Link zur Video-Datei an campaignwatch@cynapsis.de.

  5. I think to re-invigorate creativity in our business, we need more creative people taking an active role in driving their agencies. Taking responsibility. It’s always been the case that creative people in the past made the running in our industry. We need more of them doing it for the future.

    — John Hegarty (Mitgründer von Bartle Bogle Hegarty) in einem Live-Chat beim Guardian zu der Qualität von TV-Spots

    (Quelle: adage.com)

  6. Vergreist Facebook (III)? Oder: tumblrst Du schon oder facebookst Du noch?

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    Und wieder mal hat Facebook ein Problem. Meinen zumindest einige. Ich meine: Ältere Nutzer zu haben, muss nicht unbedingt ein Nachteil sein fürs Business. Die spannende Frage ist: Müssen auch die Jüngeren in Facebook bleiben, um Tuchfühlung zu Freunden zu halten.

    Was stimmt: Tumblr macht mehr Spaß, wenn man Anderen etwas zeigen möchte. Mit Instagram kann man schnell und stylisch Fotos pimpen. Mit Twitter kann man viel sagen. Und verfolgen und verfolgt werden.

    Wichtig für Facebook wird sein, ob es das Netzwerk die Plattform ist, die integriert, bei der man – zumindest auch – sein muss, um nichts zu verpassen und in der die Nutzer miteinander verknüpft sind. Wichtigster Baustein dafür ist immer mehr das Medium “Mobile”, >bei dem Facebook mit f-home jetzt durch eine Kooperation mit dem SmartPhone-Hersteller HTC punkten will.  

    Auch spannend: Warum hat Google es nicht geschafft, sowas wie Tumblr zu platzieren?

    Es bleibt also spannend.

    (Quelle: holgerschmidt)

  7. Post an Obama: Appell gegen Todesstrafe aus dem Jenseits

    Eine schöne Idee. Mit einem einfachen, aber wirkungsvollen Mittel: Aus den handschriftlichen Zeilen von  >Troy Davis, der 2011 trotz zweifelhafter Beweislage in den USA hingerichtet wurde, machte das Team von Serviceplan Campaign einen Web-Font, mit dem Gegner der Todesstrafe direkt an Präsident Obama ihre Appelle zur Abschaffung der Todesstrafe schreiben können.

    Das Verfassen des Briefs in der Schrift eines Hingerichteten schafft Verbindung – wenn man es zulässt. Schön auch die Linie, die jeder beim Lesen individuell zieht, um die Seite zu scrollen. 

    Hier der Link zur Kampagnenseite:  >www.troydavisisalive.org 

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    Wenn jemand ein gutes Beispiel für Online-Werbeformen findet & filmt, freue ich mich auf einen YouTube-Link zur Video-Datei an campaignwatch@cynapsis.de.

    (Quelle: wuv.de)

  8. Werbung, die da so mal nicht passt
Man mag mich jetzt als etwas kleinlich bezeichnen. Aber das STERN-Ad im Newsletter passt mal so gar nicht zu der Headline im Newsletter. Ich wäre als Werbekunde damit nicht ganz zufrieden. Aber vielleicht bin ich ja auch kleinlich.

    Werbung, die da so mal nicht passt

    Man mag mich jetzt als etwas kleinlich bezeichnen. Aber das STERN-Ad im Newsletter passt mal so gar nicht zu der Headline im Newsletter. Ich wäre als Werbekunde damit nicht ganz zufrieden. Aber vielleicht bin ich ja auch kleinlich.

  9. Angeln im Medium Rectangle

    Ein einfaces Medium Rectangle, das trotzdem am Anfang durchaus Charme hat und gut zum Titel passt. Da kann man auch die Längen gegen Ende verzeihen.

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    Wenn jemand ein gutes Beispiel für Online-Werbeformen findet & filmt, freue ich mich auf einen YouTube-Link zur Video-Datei an campaignwatch@cynapsis.de.

  10. Multi-platform consumption is today’s new reality.
    1 in 3 minutes spent online is now spent beyond the PC.

    — Comscore Studie “2013 Mobile Future in Focus”

    (Quelle: comscore.com)

  11. BVDW und OVK: Marktvolumen für Online-Bewegtbildwerbung wächst 2012 um 23 Prozent

    Die werbungtreibende Industrie investiert kräftig in Bewegtbildwerbung. Im vergangenen Jahr flossen insgesamt über 240 Millionen Euro in InPage- und InStream-Werbeformate. Der Vorjahresvergleich zu 2011 zeigt einen Zuwachs um 23 Prozent, was einem absoluten Anstieg um fast 45 Millionen Euro entspricht. 

    DIese Zahlen dokumentieren einen Trend, der seit den Jahren 2008 bis 2010 erkennbar ist.

    Quelle: Online-Vermarkterkreis (OVK) im Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW) e.V. auf Basis einer Detailauswertung der Nielsen Online-Werbestatistik

    Grund dafür ist laut Paul Mudter (IP Deutschland), Vorsitzender des OVK im BVDW, neben dem grundsätzlichen Interesse an aufmerksamkeitsstarken Werbeformen vor allem auch die vorgenommenen Standardisierungen und damit die Vereinfachung der Buchbarkeit und die Sicherheit in der Auslieferung.

    Die gesamte Pressemeldung >als Download bei bvdw.org

  12. Bewegtbild als Contentträger wird immer wichtiger werden. Das gilt nicht nur für das reichweitenstarke Medium TV, sondern auch fündig neue Kanalvielfalt auf Youtube & Co. Storytelling 2.0 ist angesagt - und zwar auf allen Kanälen

    — Bill Biancoli, Chief Creative Officer von McCann

  13. Wird facebook irgendwie unjung (II)

    Die Studie von >habe ich hier schon mal vorgestellt. Jetzt nimmt sich auch >blogs.wallstreetjournal.de der Altersproblematik von Facebook an. Irgendwas ist da wohl in Bewegung.

    Was ich daran bemerkenswert finde: dass so eine junge Plattform – wenn man mal Medienentwicklungen wie Rundfunk dagegenhält – schon jetzt gegen das Etikett “altes Eisen” kämpfen muss. Weil man Trends wie “Mobile” verschlafen hat. Oder weil junge Menschen einfach nicht in derselben Kneipe wie ihre Eltern feiern wollen. Gut, dass Facebook instagram gekauft hat. Das scheint hinlänglich elternfrei zu sein. Noch.

  14. Emirates HalfpageAd: Wenig Bewegung, viel Stimmung

    Mir gefallen die Emirates-Banner: immer dezent, immer perfekt, immer Markenkern.

    Auch ohne Video schafft es das Halfpage mit Wellen-Loop und Lensflare, Sonne und Meer zu transportieren. Alles ganz unaufgeregt – schönes Standardwerbemittel. Bei mir wirkt es.

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    Wenn jemand ein gutes Beispiel für Online-Werbeformen findet & filmt, freue ich mich auf einen YouTube-Link zur Video-Datei an campaignwatch@cynapsis.de.

  15. Die große GQ-Stage für den Mini

    Ein Maximum Wallpaper sorgt für Stimmung, das Billboard zeigt das Video. Insgesamt eine Menge Mini auf der GQ-Startseite.

    Was mir etwas fehlt: so richtig bewegt sich nur das Video. Aber vielleicht war das ja genau die Absicht. Ich glaube, etwas mehr Animation hätte etwas mehr Aufmerksamkeit für Marke und Video gebracht. 

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    Wenn jemand ein gutes Beispiel für Online-Werbeformen findet & filmt, freue ich mich auf einen YouTube-Link zur Video-Datei an campaignwatch@cynapsis.de.